Markt Emskirchen

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Übersicht

Hier finden Sie Sehenswertes von Markt Emskirchen.

Ev.-Luth. Kilianskirche

Die Evang. Luth. Kilianskirche wurde 1156 erstmals urkundlich erwähnt. Der spätromanische Turm aus dem 2. Viertel des 13. Jahrhunderts ist der älteste Teil der Kirche. Von den sechs Glocken wurde eine um 1300, eine zweite 1425 gegossen. Nach ihrer Zerstörung 1450 wurde die Kirche zu einer richtigen Kirchenburg erweitert (Kruzifix aus dem 3. Viertel des 15. Jahrhunderts). Sakristei und Langhaus stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind im typischen Markgrafenstil erbaut (Kanzelaltar um 1790).  

Kath. Kirche Maria Königin

Seit 1958 gibt es auch ein katholisches Gotteshaus in Emskirchen. Im Krieg waren viele Flüchtlinge nach Emskirchen gekommen. Im Zentrum des damals neu entstandenen Baugebietes "Bottenbacher Straße", in dem diese Flüchtlinge überwiegend ihre Häuser errichten, erhebt sich in einer kleinen Gartenanlage die Kirche. Später kam noch ein kleines Gemeindezentrum hinzu.

Die Auferstehungskirche

Die Friedhofskapelle wurde 1705/06 von Hugenotten als quadratischer Saalbau mit Spitzbogenfenstern erbaut. 1823 fiel die Kirche an die evang. luth. Kirchengemeinde und wurde zur Friedhofskapelle umfunktioniert. Der neugotische Choranbau, die Türen und Fenster mit Glasgemälden, der Fußboden und die Decke stammen aus dem Jahre 1866. An der östlichen Außenmauer haben sich die Reste einer Steinplastik, die eine Marterszene darstellt, erhalten. Die eingemeißelte Jahreszahl 1401 ist modern, könnte aber auf früher noch vorhandene schriftliche Hinweise beruhen.

Fisch-Lehrpfad Mittlere Aurach

v.l.n.r. Fischwirtschaftsmeister Peter Naumann, Fritz Loscher-Fühwald und Jörg Zitzmann vom Mittelfränkischen Fischereiverband, Benjamin Prell Vorsitzender vom Emskirchner Fischereiverein, Dr. Thomas Vordermeier Fachberater des Fischereiverbands, 1. Bürgermeister Harald Kempe und seine beiden Stellvertreter Christian Pöschl und Sandra Winkelspecht

Zwischen dem alten Gefängnis und Gmäsbrücke stehen entlang der Aurach insgesamt sechs Informationstafeln des „Fisch-Lehrpfads“. Erfahren kann man dort, etwas über das Leben im Wasser. Beginnend am alten Gefängnis startet der Lehrpfad mit dem Motto „Ein Fließgewässer und seine Bewohner“. Weiter geht es an der Straße An der Aurach. Hier wird man über die „Krebse und Muscheln“ informiert. Über den Fußweg von der Öderichgasse zum Fischerhaus sieht man die erste Tafel „Fische der Mittleren Aurach“. Am Fischerhaus selbst steht die Haupttafel des Fisch-Lehrpfades mit dem Titel „Gewässer und Fisch in Mittelfranken“.

Von dort geht es weiter in Richtung Gmäsbrücke. Hier finden Sie auf dem Weg die zweite Tafel „Fische der Mittleren Aurach“ und zum Abschluss erfährt man mehr über die „Fischnährtiere“.

Nehmen Sie sich die Zeit, machen Sie einen kleinen Spaziergang entlang der Aurach und nehmen Sie viel Wissenswertes über unsere heimischen Gewässer mit nach Hause! 

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Fischereiverein Emskirchen für die Idee und die Umsetzung sowie beim Mittelfränkischen Fischereiverband für die Finanzierung des Fisch-Lehrpfades.

Der Herkulesbrunnen

Der Herkulesbrunnen wurde im Jahre 1800 von der Gemeinde Baiersdorf abgekauft und stand bis 1957 auf dem Marktplatz, musste dann jedoch dem Verkehr weichen. Die beiden Wappen auf dem Schild des Herkules wurden in das Emskirchener und das Zollern-Wappen umgearbeitet.

Die alte Poststation

Der ehemalige Gasthof  "Goldener Hirsch" barg die Poststation. Seit 1623 wurde dort angehalten, Postgut ab- bzw. aufgeladen und Pferde gewechselt. Das heutige Walmdachhaus stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Über dem Portal ist noch ein Wappen zu sehen, das an die Verleihung des kaiserlichen Postpatentes 1746 an den damaligen Posthalter erinnert. Es ist eine Kombination der Wappen derer von Thurn und Taxis, des deutschen Reichsadlers, des habsburgischen Kaiserhauses sowie den Erblanden Kaiser
Karls I. (Österreich, Lothringen und Toskana).

Denkmal zum Abschluss des Flurbereinigungsverfahrens

Das Denkmal stammt von Peter Luther, der für seine Windspiele weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt ist. Auf dem Marktplatz vereinigt die windbewegte Skulptur sieben Symbole:

  • Die betroffenen Gemeindeteile (Emskirchen, Brunn-Hohholz, Rennhofen-Buchklingen,
    Dürrnbuch-Neidhardswinden und Eckenberg) sind als ausgesägte Flügel gearbeitet.
  • Fünffach ist der Standfuß mit jeweils eingemeißelten Namen.
  • Als Kutschensymbol sind die beiden Wappen erste Seite Emskirchen, zweite Seite Thurn und Taxis, eingebracht.
  • Zwei gekreuzte Balken stellen den Verkehrsknotenpunkt dar.
  • Die große Emskirchner Bahnbrücke findet sich als Kranz um die Basis der Form wieder.

Kontakt

Markt Emskirchen
Erlanger Str. 2
91448 Emskirchen

Telefon: 09104 8292-0
Telefax: 09104 8292-19
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